Amerikanische Rot-Eiche
Quercus rubra
Details
| Höchstalter | ca 400 Jahre |
| Maximalhöhe | ca 25 m |
| ∅ der Krone | ca 12-18 m |
| Wachstum | ca 30-60 cm/Jahr |
| Verw. Arten | ca 400-600 |
| Frosthärte | ca -24°C |
| CO2-Speicher* | ca 9,47 t CO2 |
| Ursprungsort | Nordamerika |
Steckbrief
Inhalt vorlesen lassen:
Wussten Sie schon?
Die in Nordamerika heimische Eiche ist der offizielle Staatsbaum des US-Bundesstaates New Jersey.
Die säurehaltigen und schwer zersetzbaren Blätter der Roteichen verhindern eine weitere Vegetation in ihrer Nähe, und daher werden sie oft als Brandschutzriegel in Nadelwäldern gepflanzt, um eine Ausbreitung von Feuer zu verhindern.
Welche Bedeutung hat die Amerikanische Rot-Eiche als Parkbaum?
Sie ist schnellwüchsig, robust und sehr frosthart und erstrahlt im Herbst in wunderschönen Rottönen. Diese Eigenschaften machen sie zu einem beliebten Parkbaum.
Als Straßenbaum ist sie eher ungeeignet, da die starken Wurzeln Platten und Straßenbeläge anheben können.
Mittlerweile ist sie auch in Europa sehr häufig anzutreffen.
Wie wird die Amerikanische Rot-Eiche noch genutzt?
In weiten Teilen Europas wird die amerikanische Roteiche forstwirtschaftlich genutzt. Als Ersatz für die heimischen Eichenarten wurde sie Anfang des 20. Jahrhunderts vermehrt gepflanzt, da diese durch Fraßschäden stark dezimiert wurden.
Für die Herstellung von Fässern eignet sich ihr Holz nicht, das es recht großporig ist. Im Gegensatz zum Holz der Trauben- oder Stieleiche hat ihr Holz einen geringeren Widerstand gegen Pilzbefall und ist daher nicht besonders zur Verwendung als Bauholz geeignet.
Das Ende eines Giganten
Leider musste die alte Rot-Eiche von 1913 im Bäumerplan Park Nord gefällt werden, da der Stamm im unteren Bereich von einem Baumpilz zerfressen, so dass sein Holz ganz weich und schwammig wurde. Dies kann man jetzt noch am Baumstumpf nachsehen und feststellen. Aus diesem Grund haben wir diesen jüngeren Baum als Ersatz in Erinnerung an die schöne alte Rot-Eiche in den Baumpfad aufgenommen.





