Hänge-Buche

Fagus sylvatica ‚Pendula‘

Details

 

Höchstalter ca 300 Jahre
Maximalhöhe ca 15–30 m
∅ der Krone ca 20–25 m
Wachstum ca 32 cm/Jahr
Verw. Arten ca 15
Frosthärte ca -28°C
CO2-Speicher* ca 34,5 t CO2
Ursprungsort England
*Der Schätzwert für den angegebenen CO2-Speicher beruht auf der Annahme eines Baumes mit 15m Höhe und 1,5m Durchmesser.
Dies entspricht einem Volumen von 26,5 m3.
Berechnet wurde auf Grundlage einer Zylinderform – also ohne ausladene Äste – und in Bezug zur jeweiligen Holzart- und Dichte.

Die angewendete Formel lautet:


Baum-Gewicht ÷ 2 ⋅ 3,67

Steckbrief

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Baum-Nummer
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Gepflanzt
0 l./week
Pflege-Wasserbedarf

Welche Bedeutung hat die Hänge-Buche als Parkbaum?

Die Hänge-Buche (Fagus sylvatica ‚Pendula‘), auch Trauer-Buche genannt, ist eine kultivierte Zierform der heimischen Rot-Buche. Sie wurde im 19. Jahrhundert erstmals beschrieben und wird seither gezielt in Parks und Gärten eingesetzt. Ihre Kulturform entstand in England, botanisch gehört sie jedoch zur in Europa heimischen Rot-Buche.

Das charakteristische Merkmal der Hänge-Buche ist ihre Wuchsform: Der Stamm wächst nach oben und bildet Äste aus, die sich zunächst waagerecht ausbreiten und dann bis zum Boden dicht nach unten hängen. Dadurch entsteht eine dekorative, schirmartige Baumkrone. Als Einzelbaum kommt sie in Parkanlagen und Gärten besonders gut zur Geltung.

Die Hänge-Buche kann 15 bis 30 Meter hoch werden. Die Blätter sind wie bei der Rot-Buche eiförmig bis elliptisch, glänzend grün und werden im Herbst gelb bis bräunlich. Die Blüten erscheinen von April bis Mai und sind eher unscheinbar. Aus ihnen entwickeln sich bei älteren Bäumen die typischen Bucheckern: dreikantige Nüsschen, die meist zu zweit in einem borstigen Fruchtbecher sitzen. Bucheckern schmecken nussig. Man kann sie rösten oder auch weiterverarbeiten. Roh sollte man Bucheckern jedoch nicht essen, da sie leicht giftige Inhaltsstoffe enthalten.

Die Hänge-Buche bevorzugt sonnige bis halbschattige, auch absonnige Standorte mit tiefgründigem, nährstoffreichem und eher frischem Boden. Ist sie erst einmal gut eingewachsen, gilt sie als robust, frosthart und pflegearm. Staunässe verträgt sie jedoch nicht gut.

Wofür kann die Hänge-Buche genutzt werden?

Die Hänge-Buche hat ihre besondere Bedeutung als Zierpflanze und Gestaltungselement in Parkanlagen. Das schirmartige Dach ihrer Äste bietet einen ganz besonderen Raum zur Naturerfahrung – nicht zuletzt auch für spielende Kinder.

Wussten Sie schon?

Diese besondere Wuchsform der Hänge-Buche – die sogenannte Pendula-Form – kommt auch bei anderen Baumarten vor, zum Beispiel bei der Trauer-Weide oder bei hängenden Zierformen anderer Laubbäume. Der Name „Pendula“ bedeutet wörtlich so viel wie „hängend“ und verweist direkt auf die überhängenden Zweige.