Mahagoni-Kirsche

Prunus serrula

Details

 

Höchstalter ca 50 Jahre
Maximalhöhe ca 8–12 m
∅ der Krone ca 6–8 m
Wachstum ca 25 cm/Jahr
Verw. Arten über 300
Frosthärte bis -23°C
CO2-Speicher* ca 44,7 t CO2
Ursprungsort Westchina
*Der Schätzwert für den angegebenen CO2-Speicher beruht auf der Annahme eines Baumes mit 15m Höhe und 1,5m Durchmesser.
Dies entspricht einem Volumen von 26,5 m3.
Berechnet wurde auf Grundlage einer Zylinderform – also ohne ausladene Äste – und in Bezug zur jeweiligen Holzart- und Dichte.

Die angewendete Formel lautet:


Baum-Gewicht ÷ 2 ⋅ 3,67

Steckbrief

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Gepflanzt
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Wasserbedarf l./Tag
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CO2-Speicher in t

Welche Bedeutung hat die Mahagoni-Kirsche als Parkbaum?

Die Mahagoni-Kirsche oder Tibet-Kirsche stammt aus dem Westen Chinas und ist dort bevorzugt an Berghängen zu finden. Die meisten asiatischen Zierkirschen werden wegen ihrer Blütenpracht gepflanzt. Die Mahagoni-Kirsche besticht dagegen neben ihrer schönen Wuchsform vor allem durch ihre auffällige rötlich glänzende Rinde.

Die Mahagoni-Kirsche ist eine von vielen Zierkirschenarten, die unsere Parkanlagen und Gärten als Einzelbaum schmücken. Sie wächst aufrecht und bildet eine breite, rundliche Krone aus. An einem sonnigen Standort entwickeln sich die farbige Rinde und eine satte Herbstfärbung der Blätter besonders gut.

Welche ökologische Bedeutung hat die Mahagoni-Kirsche?

Zur Blütezeit im April bis Mai öffnen sich weiße, ungefüllte Blüten, die in Büscheln aus mehreren Einzelblüten zusammenstehen. Die Mahagoni-Kirsche ist bei uns nicht heimisch. Der Blütenduft lockt jedoch auch hier, wie bei vielen Kirschen, Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten an und bietet ihnen Nahrung.

Die Blätter treiben meist mit oder kurz nach der Blüte aus. Das begünstigt die Bestäubung der Blüten durch Insekten. Die sommergrünen Blätter sind wechselständig am Zweig angeordnet, eiförmig und haben einen doppelt gesägten Blattrand.

Die Früchte der Mahagoni-Kirsche reifen im August heran. Sie sind sehr klein und sauer und deshalb für uns Menschen wenig attraktiv. Von Vögeln werden sie aber gern gefressen.

Wussten Sie schon?

In der Pflanzensystematik gehören Zierkirschen der Gattung Prunus an und sind Teil der großen Familie der Rosengewächse (Rosaceae).

An den unterschiedlichen Kirschenarten kann man eine Vielfalt an Blütenvarianten beobachten. Gemeinsam ist vielen die Zahl 5.

Die Mahagoni-Kirsche hat einfache Blüten mit 5 Blütenblättern und vielen Staubblättern in der Mitte. Mehrere Einzelblüten stehen dabei in einem Büschel zusammen. Auch unsere Süßkirschen und Sauerkirschen, an denen die leckeren Früchte für uns wachsen, haben einfache fünfzählige Blüten, die in kleinen Dolden angeordnet sind.

Ein prachtvolles Beispiel für gefüllte Blüten sind die japanischen Zierkirschen. Ihre Blüten bestehen aus mehreren Reihen von Blütenblättern.

Das Farbenspiel der Kirschblüten reicht von Weiß über zartes Rosa bis zu kräftigen Farbtönen. Diese vielfältigen Variationen sind durch natürliche Veränderungsprozesse und durch gezielte Züchtungen des Menschen entstanden.