Blut-Buche im Frühling
Blut-Buche im Sommer
Blut-Buche im Herbst
Blut-Buche im Winter
Raumgreifende Wurzeln einer Blutbuche
Rotbuchenblätter mit Bucheckern
Bucheckern-Hülsen mit Samen
Buntes Blätterdach im Herbst der Blutbuche

Rot-Buche

Fagus Sylvatica

Details

Höchstalter ca 300 Jahre
Maximalhöhe ca 30 m
∅ der Krone ca 30 m
Wachstum ca 45 cm/Jahr
Verw. Arten ca 9
Frosthärte ca -25°C
CO2-Speicher* ca 29,42 t CO2
Ursprungsort Mittel- und Nordeuropa
*Der Schätzwert für den angegebenen CO2-Speicher beruht auf der Annahme eines Baumes mit 15m Höhe und 1,5m Durchmesser.
Dies entspricht einem Volumen von 26,5 m3.
Berechnet wurde auf Grundlage einer Zylinderform – also ohne ausladene Äste – und in Bezug zur jeweiligen Holzart- und Dichte.

Die angewendete Formel lautet:


Baum-Gewicht ÷ 2 ⋅ 3,67

Steckbrief

0
Baum-Nummer
0
Gepflanzt
0 l./week
Pflege-Wasserbedarf

Gießbedarf nur bei anhaltender Trockenheit
(mehrere Wochen, Boden in 15–20 cm Tiefe trocken)

Woher hat sie ihren deutschen Namen?

Die Rot-Buche heißt nicht wegen ihrer Blätter so, denn diese sind grün. Ihr Name bezieht sich vielmehr auf das leicht rötliche Holz, das im Vergleich zu anderen heimischen Baumarten auffällt. Die Rot-Buche ist die in Mitteleuropa heimische und natürlich vorkommende Buchenart. Sie prägt unsere Wälder seit Jahrtausenden und gilt als einer der wichtigsten Laubbäume Europas.

Welche Bedeutung hat die Rot-Buche als Parkbaum?

Die Rot-Buche ist nicht nur ein wichtiger Waldbaum, sondern auch ein beeindruckender Parkbaum. Mit ihrer glatten, silbergrauen Rinde, ihrer dichten Krone und ihrem kräftigen Wuchs wirkt sie ruhig, würdevoll und prägend. In freier Natur wäre sie in weiten Teilen Mitteleuropas die dominierende Baumart und würde unter natürlichen Bedingungen große Teile Deutschlands bedecken.

Als Parkbaum spendet sie wertvollen Schatten, bietet Lebensraum für viele Tiere und steht zugleich für Beständigkeit und natürliche Schönheit. Wegen ihres hohen Platzbedarfs eignet sie sich vor allem für größere Parks und Grünanlagen.

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Wofür kann sie genutzt werden?

Früher war die Rot-Buche einer der wichtigsten Brennholzlieferanten und ist es in Teilen bis heute. Auch Holzkohle und Grillkohle werden häufig aus Buchenholz hergestellt. Darüber hinaus ist ihr Holz ein bedeutendes Nutzholz, das für Möbel, Fußböden, Treppen, Werkzeuggriffe und viele andere Zwecke verwendet wird. Es gilt als hart, schwer und gut zu bearbeiten.

Im Mittelalter spielte die Rot-Buche auch bei der Glasherstellung eine wichtige Rolle. Für das sogenannte Waldglas wurden große Mengen Buchenholz benötigt, um aus der Asche zusammen mit Sand Glas herzustellen. Das führte in manchen Regionen zur starken Nutzung und Rodung alter Buchenwälder.

Auch ihre Früchte, die Bucheckern, wurden in Notzeiten von Menschen genutzt. Sie sind energiereich, sollten jedoch nur in kleinen Mengen verzehrt werden